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Schwerpunktfach Controlling
21.März 2010
Heute war die Einführungsveranstaltung von meinem Schwerpunktfach Controlling. Es teilt sich auf in System des Controlling, Unternehmenssteuerung (Kennzahlen), IT-Controlling, strategisches und operatives Kostenmanagement, Case Studies.
Ich erhoffe mir davon, dass die Inhalte sich gut mit Marketing B2B ergänzen.
Als Ergänzungsfach und Softskill habe ich noch Zeitmanagement und Organisation belegt.
Exkursion B2B
Besuch im Arithmeum
18.März 2010
Heute war ich mit einem Komilitonen im Museum für Mathematik. "rechnen einst wie heute". Hierbei wurden zahlreiche Rechenmethoden vorgestellt in Bezug auf die Entwicklung verschiedener Rechenmaschinen. Insgesamt 1200 Exponate wurden hierbei ausgestellt.
Interessant sind auch die verschiedenen Ansätze. Auf einem sogenannten Rechentisch sind nur Linien, leicht vergleichbar mit einem T-Konto, und man rechnet mit Rechenmünzen, die man auflegt – geht auch relativ einfach. Man muss nur üben, üben, üben.
Bekannt sind auch die Rechenschieber, die bei uns heute nur noch als Spielzeug für kleine Kinder dienen, aber im asiatischen Raum immer noch gelehrt wird; zurecht, denn es geht wirklich wesentlich schneller, an einem solchen "Kugelbrett" Beträge zu addieren, als mit einem Taschenrechner. Hier gibt es durchaus unterschiede in der Handlungsweise. Im Asiatischen sind 4 Kugeln unterhalb einer Abtrennung und oberhalb entweder eine oder zwei Kugeln. Bis 4 können dann die unteren kugeln nach oben geschoben werden, bei 5 wird eine der oberen auch nach oben geschoben und die unteren wieder runter. Jede weitere steht dann für 6, 7, 8, ... bei 10 kann zum merken im oberen Bereich die zweite kugel verschoben werden, oder gleich in der nächsten Spalte (der Zehner) eine Kugel. Wer es nicht verstanden hat, muss einfach selbst ins Museum gehen ;) Ansonsten ganz einfach. Man muss nur üben, üben, üben.
Interessant sind auch die mechanischen Rechenmaschinen, die teilweise nur durch die Technik begeistern, aber man mit Nachdenken schneller zum Ziel kommen könnte.
Insgesamt sehr interessant, Führung wäre allerdings zu empfehlen, weil das jeweilige durchlesen und verstehen der einzelnen Anleitungen und dann richtig auszuprobieren kann durchaus ermüdend wirken.
Infos unter: www.arithmeum.uni-bonn.de
Bild-Quelle: © pixelio.de; Fotograf: Kathrin Antrak
Cebit 2010

13.März 2010
Cloud Computing, Open Sorce, 3D-Technologie, Internet und starke Vernetzung, Überwachung, waren Kernthemen dieser Cebit. Ich hatte eine Freikarte bekommen, allerdings stellte sich das schon bald heraus, dass man nicht kostenlos rein und raus kommt. Parkgebühren mit 8 Euro und 1 Liter Apfelsaftschorle 12 Euro zeigten doch ganz stark, dass es mehr Sinn macht, Geschäftlich als Privat zur Cebit zu gehen.
Die Prismentechnologie für 3D-Fernseher, mit denen man auch ohne Brille 3D schauen kann, ernüchterte doch ganz stark. Man hat den Eindruck es flimmert etwas und richtig angenehm ist das Bild in meinen Augen nicht. Experten behaupten, dass man in 5 Jahren soweit sei. Wenn man überlegt, dass bereits Anfang des 20. Jahrhunderts 3D ein Thema war, frage ich mich durchaus warum das so lange gedauert hat. Oft durfte ich darüber Diskutieren, ob man 3D wirklich braucht – und ganz schlüssig bin ich mir auch nicht, wobei ich mir vorstellen kann, dass die Technologie so weiter geht, dass diese Technik sich weniger auf Filme, sondern auch auf die plastische Projektion möglicher Modelle etc. von mir zu Hause übers Internet zu einem Arbeitskollegen übertragen wird. Weiter haben viele auch vor dem Farbfernsehen gemeint, dass dieses unnötig sei; ich denke es ist eine Frage der Zeit.
Ansonsten kann ich nur sagen, dass es als Privatperson durchaus reicht sich eine c't zu kaufen, anstelle sich durch massenhaft Messebesuchern durchzuschieben. Immerhin heißt es noch lange nicht, dass alles auf der Messe markttauglich sein, bzw. umgesetzt wird.
Neubürger Bonns
10.Januar 2010
Heute angemeldet bei der Stadt Bonn und somit bin ich seit dem 01.10.2009 Neubürger. Das tolle ist, dass ich zur Eingewöhnung ein Gutscheinheft bekommen habe, mit Eintrittsgutscheinen für die meisten Museen, einige Theater, Stadtrundfahrten, Rheinfahrt und vieles mehr.
Sehenswert ist definitiv das ehemalige Regierungsviertel (unter anderem soll auch die Kantine der Deutschen Welle sehr empfehlenswert sein), die Rheinauen, die schöne Innenstadt, das Siebengebirge mit dem Drachenfels und die Godesburg in Bad Bodesberg.
Ich werde Berichten, wenn es sich lohnt.
Werbelieder
Marketing - 20.04.2009
Als ich durchs Internet stöbere, stoße ich auf diverse Werbelieder, wie Wir lieben Lebensmittel – von Edeka und den Flugzeuge im Bauch-Song von Air Berlin, der von Nürnberger Flughafen an Air Berlin zum Jahrestag geschenkt wurde.
Beide Lieder sind aufwendig produziert und könnten ohne weiteres ganz normale Hits in den Charts sein. Während sich Air Berlin eher auf der Trance-pop-schiene bewegt, versucht es Edeka eher mit reinem Pop, wie man es vom klassischen Eurovision Song Contest her kennt.
Edeka bietet sogar seinen Song als Klingelton zum downloaden an. Dabei schade ist das seichte Wortspiel, durch dass etwas die Ernsthaftigkeit des Songs verloren geht ("Wir lieben das Leben und haben die Mittel"). Und falls man sich etwas wundert, wer das Lied als Klingelton sich wirklich runterläd, so kenne ich bereits zwei Angestellte der Edeka, die sich das Lied auf ihr Mobilfunktelefon heruntergeladen haben und sich dadurch vielleicht sogar motiervieren.
Egal wie man den beiden Songs gegenübersteht, so gab es Werbelieder bereits in den 50/60/70igern. Aus dem ehemaligen Kolonialwarenladen "Paula Popp" aus Zellingen, konnte ich einen Song ergattern, der für das Waschmittel "Amba" warb. Ich vermute allerdings, dass das Waschmittel nie wirklich auf den Markt kam, bzw. nicht lange anhielt. Auch unvergessen ist für mich der Song "Peach Girl" von Elan Betrix, der Mulinex-Song, sowie Strahler 70 und Schuhe von Nordwest (CD: Popshopping). Leider blieben die Firmen trotz der schönen Lieder nicht bestehen.
Ich persönlich finde Werbelieder eine schöne Form der Werbung, da durch den "Ohrwurmeffekt" durchaus intensiv für Produkte oder Marken werben kann. Und man findet fast immer einen, der danach durch die Straßen zieht und Wir lieben Lebensmittel singt.
Supermarktwerbung
Marketing 25.12.2008
Hm, ich bin mir nicht sicher, was ich von der Werbekampagne von Kupsch halten soll. Da heißt es in einem Werbespot: So reichhaltig die Auswahl an unserer Frischetheke auch ist, so schwierig ist sie auch! ...
Ferner verteilt Kupsch mit dem regionalen TV-Sender TV Touring Gutscheine an sozial schwache Leute, die für 25 Euro bei der Handelskette einkaufen konnten.
Das Wort schwierig bezieht sich auf die Auswahl, allerdings ist der Satz mit 14 Worten fast zu lang, um dem ganzen beim beiläufigen Einkauf zu folgen. Die Schlagworte des Satzes sind: "Auswahl, Frischetheke, schwierig" – der Spot soll eigentlich darauf hinweisen, dass Sie eine große Auswahl haben und man trotz Entscheidungsschwierigkeiten sich zeit nehmen kann und alles probieren darf. Der Kunde hat das Problem sich nicht entscheiden zu können, aber Kupsch hat die Lösung und lässt probieren.
Es besteht allerdings die Gefahr, dass man nur "schwierige Frischetheke" heraushört und unterbewusst war nimmt. Was natürlich nicht Sinn und Zweck der Werbung sein soll.
Zum Thema Gutscheine, wirbt Kupsch damit dass sie sozial engagiert sind. Allerdings ist die einkaufende Zielgruppe nicht gerade das Kundenklientel, die häufiger bei Kupsch einkaufen wird und um die Weihnachtszeit hat man eben auch Kunden die eventuell Stammkunden negativ auffallen könnten. Ob das die Richtige Richtung ist, mag ich zu bezweifeln, dennoch ist die Kampagne sehr vorbildlich.


